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Expedition 2013

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26.06.2014 Begegnungen in Nairobi

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Goldrush in Kenya

Wir sind wieder in Kenia angekommen. Zum dritten mal nehmen wir uns mehrere Monate Zeit, um uns intensiv mit der Entwicklung dieser Region zu beschäftigen. Diesmal wollen wir mehr darüber erfahren, welche Effekte und Auswirkungen aktuelle Großprojekte auf die normale Bevölkerung nehmen. Denn obwohl aus der fernen europäischen Perspektive betrachtet die afrikanischen Länder nur sehr kleine Entwicklungsschritte machen und die Lebensumstände mit den klassischen Indikatoren wie Gesundheit, Bildung, Einkommen und Lebenserwartung für den Großteil der Bevölkerung katastrophal sind, erlebt der Kontinent eine pulsierende Veränderung, die wir genauer betrachten wollen.

Die bisherigen Expeditionen

Expedition 2009 - 2010: Nachhaltige Entwicklungshilfe Bei der ersten großen Reise fuhren Kathy und ich, Jonathan, auf dem Landweg von Deutschland nach Kenia. Das Hauptaugenmerk war damals das Hinterfragen der verschiedenen Ansätze von Entwicklungshilfe. Damals, 2009 – 2010, war die Region des mittleren Ostens, die wir durchquerten und bei der wir tiefe Einblicke in Länder wir Syrien, Libanon, Ägypten und Sudan erhielten, politisch ruhig und ohne Probleme zu bereisen. Der arabische Frühling und die gewaltsame Reaktion auf diesen von Seiten der Staatsregime, noch Zukunftsmusik. Hier geht es zur damaligen Startseite.

Expedition 2011: Fairtrade Blumen Bei der zweiten Reise 2011 blieben wir für fünf Monate in Kenia. Der Fokus lag auf der Entwicklung der kenianischen Blumenindustrie und den Auswirkungen der Fairtrade-Zertifizierung, die einige Blumenproduzenten erhalten haben. Eingehend befragten wir Arbeiter verschiedener Farmen, Ärzte, Lehrer und Gewerkschaftsvertreter auf ihre Sicht der Dinge und versuchten durch das Erheben empirischer Daten und Vergleichen verschiedener Statistiken ein differenziertes Bild dieser Branche herauszuarbeiten.

Expedition 2013: Auswirkungen internationalen Investments Diesmal wollen wir verschiedene Regionen innerhalb Kenias und eventuell Äthiopiens und Ugandas bereisen und dort einerseits den aktuellen Status Quo dokumentieren und andererseits die verschiedenen Sichtweisen der Menschen vor Ort festhalten. Wenn Großflächen von bis zu 50.000 Hektar Land umfunktioniert werden – wie wird dann die bisherige Bevölkerung in diesen Prozess eingebunden? Wie lebt sie heute und wie in der Zukunft? Ist es für sie ein rein negativer Effekt, oder profitieren sie am Ende durch einen besseren Zugang zu Infrastruktur, Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätzen? Und welche Auswirkungen wird das gleichzeitig auf die beeindruckende und teilweise unberührte Natur nehmen?